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1991 entdeckten Taucher der Bundesmarine vor der Nordostküste Rügens am Kap Arkona in 12m Tiefe Teile eines Schiffswracks, um das gusseiserne Kanonen verstreut lagen.
Nachdem der große archäologische und historische Wert dieses Wrackfundes erkannt worden war, bemühte sich der Verein für Unterwasserarchäologie um eine Untersuchung des Schiffes. Seit 1995 werden kleinere Abschnitte der 300 x 100 m langen Fundstelle bearbeitet. |
![]() Copyright 2000 Jens Auer |
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Erst 1999 gelang im Rahmen einer Magisterarbeit an der Universität Greifswald eine endgültige Identifizierung des Wracks als kleine dänische Fregatte Mynden von 1679, die 1718 am Arkonariff scheiterte.
Das Wrack der kleinen Fregatte ist ein bisher einmaliger Beitrag zur Geschichte der Segelkriegsschiffe des 18. Jh. vor der deutschen Küste. |
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In enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bodendenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern haben wir es uns zur Aufgabe gemacht das Wrack zu erhalten und Sporttauchern unter archäologischer Aufsicht zugänglich zu machen.
Im Rahmen einer Dissertation an der Universität Rostock sollen zudem weitere Ausgrabungen erfolgen, um Aufschluss über den Bau der Mynden zu gewinnen und durch Raubtaucher und Naturgewalten gefährdete Fundstücke abzubergen. Die Mynden ist ein geschütztes Denkmal und fällt unter das Denkmalschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern. Die restaurierten Funde sollen der Öffentlichkeit im Museum für Unterwasserarchäologie in Saßnitz zugänglich gemacht werden. |
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